Hügeltour Plüderhausen 29.4.2012

dscn3018Zufällig stieß ich auf die Radsport-Veranstaltung „23. Schwäbische Hügeltour, 29.4.2012″, veranstaltet vom Skiclub Plüderhausen e.V..

Ausgeschrieben waren vier Routen:

  • Tour A: 175 km (ca. 2500 Höhenmeter)
  • Tour B: 130 km (ca. 1625 Höhenmeter)
  • Tour C:  80 km  (ca. 1150 Höhenmeter)
  • Tour D:  47 km  (ca. 510 Höhenmeter)

Als Vorbereitung für unsere geplante Alpenüberquerung im Sommer, kam uns das als Vorbereitung zum „Kilometerfressen“ gerade recht. Meine Frau entschied sich für die 47 km mit dem MTB und ich wollte die 130 km mit dem Crossbike angehen.

Nach kurzem Mailverkehr mit dem Verein und einem anschließenden Telefonat, fanden wir auch sofort Betreuung für unsere Kinder. Vielen Dank auch noch mal an dieser Stelle für die nette Betreuung!

Von Stuttgart aus benötigt man ca. 30 Minuten bis Plüderhausen. Parkplätze gibt es genügend. Nachdem ich meinen Rucksack nochmal extra schwer gemacht hatte (wie oben beschrieben sollte das als Vorbereitung dienen), ging es nach kurzem Check-in auch gleich los.

dscn3017Die ersten paar Kilometer fuhr ich noch gemeinsam mit meiner Frau, dann trennten sich unsere Wege und ich suchte mir zum Einrollen den Windschatten in einer kleinen Traube.

Da waren sie wieder die alten Leder: braungebrannte Mittefünfziger mit richtig Dampf in den Waden. Wir kamen richtig gut voran. Man hörte nur Vögelgezwitscher, das Surren der Ketten und das Schnaufen der Mitfahrer.  Bis der Mann an der Spitze plötzlich raus zog. Was war los? Ein Einbruch schon jetzt? „Muss mal kurz die Nase putze!“ und schon ging es weiter.

Bis zur ersten Kontrollstelle dauerte es nicht lange. Die Erfrischung tat gut und die Organisation war wie bei den folgenden Punkten einfach Klasse. Wasser aufgefüllt, Wasser gelassen und weiter.

MistMensch haben die komische Straßen hier, dachte ich mir als ich weiter fuhr. Leider waren das nicht die Straßen, sondern mein platter Hinterrreifen. Warum gerade jetzt? SCHWALBE DURANO SUPER PLUS UNKAPPUTBAR! Hälst dieses Jahr schon Donauradweg und Scherbenverseuchtes Stuttgart zusammen mit über 1.500 km durch und musst mich gerade jetzt im Stich lassen! Gut, ich halte an, wechsel den Schlauch und fahre kurz zurück zur Kontrollstelle. Eine Standpumpe ist einfach besser. Kommentare zu den Sprüchen der vorbeifahrenden anderen Teilnehmer spare ich mir jetzt. Warum frage ich nur immer nach, ob ich helfen kann, wenn ich einen anderen mit einer Panne sehe?

Es geht weiter die Hügel rauf und runter, teilweise bergab mit 65 km/h. Bergauf haben manche Jungs mit ihren 7 kg Carbonrädern doch noch nicht ganz ihre Jahresbestform erreicht. 🙂

Nach noch weiteren Hügeln und Tälern freue ich mich über die schöne Landschaft, die netten Mitfahrer und die tolle Organisation. Anstatt auf paar andere zu warten, verlasse ich jedoch einmal einen Kontrollounkt alleine, verpasse einen wichtigen Abzweig und verfahre mich prompt.

Irgendwann finde ich auf die eigentlich sehr gut ausgeschilderte Strecke wieder zurück und  treffe glücklich im Ziel ein.

Die kleine Party im Ziel war noch die Krönung für diesen herrlichen Tag. Müde und glücklich schnallen wir die Räder wieder auf das Autodach und fahren zurück nach Hause.

Fazit:

  • Strecke top
  • Teilnehmer top
  • Organisation top

-> nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei

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